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Kreativ und innovativ

Wir sind ein mittelständisches Unternehmen, das Innovation und Erfahrung verbindet. Mit unserer 70-jährigen Leidenschaft für den Werkstoff Keramik entwickeln wir neue Lösungen in den Bereichen technische Keramik und Porzellan. Darüber hinaus sind wir der kompetente und qualitativ zuverlässige Partner für die thermische Prozessbehandlung aller Arten von Schüttgütern und anderen keramischen Formkörpern (bis 1600°C).

Heute „brennen“ bei Rösler CeramInno GmbH 60 qualifizierte und hochmotivierte Mitarbeiter für diese 5 Geschäftsfelder:

Im Wandel der Zeit

  1. Einer der ältesten Industriestandorte Bayerns

    1712 wurde der Schauberger Standort als Farbenfabrik gegründet.

  2. Das erste Porzellan aus Schauberg in Oberfranken

    1818 erfolgte die Umwandlung unseres heutigen Unternehmensstandortes in eine Porzellan- und Fayencefabrik.

  3. Kriege und Weltwirtschaftskrise – auch in Schauberg

    Im Zuge wechselnder Besitzer, Weltkriege und der Weltwirtschaftskrise erfolgte die endgültige Stillegung der Produktionsstätte.

  4. Flaschenverschlüsse aus Oberfranken

    Richard Rösler nahm sich 1948 der desolaten Produktionsstätte an und stellte die Weichen für eine erfolgreiche Familengeschichte. Mit zwei Mitarbeitern und ohne funktionierende Strom- und Wasserversorgung wagte er sich an die Produktion von Flaschenverschlüssen in Schauberg. Unterstützt wurde er von seiner Frau Margarete, die der bekannten Porzellanfamilie Persch und Mazel entstammte.

  5. Ein Unternehmen entwickelt sich

    1958 erfolgte der Zukauf einer weiteren Porzellanfabrik in Hausen/Lichtenfels, die unter der Leitung von Roland Rösler heute als Weltmarktführer im Bereich der Gleitschifftechnik gilt. Die Geschäftsführung der Rösler Oberflächentechnik GmbH obliegt dem Sohn von Roland Rösler, dem diplomierten Kaufmann Stephan Rösler, der die Expansion in den vergangenen Jahren erfolgreich fortgeführt hat.

  6. Weitblick mit Zukunftsperspektive

    1967 brach mit Einführung der Euroflasche und des Kronkorkens über Nacht der Absatzmarkt für Bügelverschlüsse zusammen. Durch technische Innovationskraft und hohe Qualitätsstandards machte sich Rösler jedoch in der Brauereibranche frühzeitig einen Namen und konnte das erfolgreiche Kerngeschäft auch nach 1967 weiterführen.

  7. Beginn der Geschirrfertigung

    Angefangen mit einfachen Henkelbechern baute das Unternehmen ein umfangreiches und modernes Produktsortiment auf, das für jeden das richtige Porzellan parat hält. Die Geschirrfertigung entwickelte sich zu einem weiteren, erfolgreichen Kerngeschäft. Doch auch dem Porzellanknopf blieb Rösler treu. Durch technische Neuerungen wie dem 3-K-Porzellanknopf gelang es den Flaschenverschluss aus Porzellan fit für die Zukunft zu machen.

  8. Mitte 70er bis Ende 80er

    Führung des Unternehmens durch Guido und Marietta Rösler.

  9. Erfolgreiche Weiterentwicklung in den 90ern

    Aufbau des Sprühturmes mit eigener Masseaufbereitung

  10. Das innovative 3-Komponenten-Verfahren wird patientiert

    Der Bügelverschluss der neuen Generation wurde von Rösler entwickelt.

  11. Pantentierung der Trendserie “Sydney”

    Die cremefarbene Linie wurde von Guido Rösler konzipiert und ist die erste eckige Porzellanserie des Hauses.

  12. Eine neue Generation übernimmt

    Katharina und Johannes Rösler bilden die neue Geschäftsleitung.

  13. Im Jahr 2017 verstarb leider Katharina Rösler im Alter von 38 Jahren viel zu früh. Seitdem führt Johannes Rösler das Unternehmen, insbesondere auch im Sinne seiner Schwester, weiter fort.

  14. Während Sie diese Zeilen lesen,

    sind unsere 60 Mitarbeiter im oberfräkischen Schauberg in diesen fünf Geschäftsbereichen tätig:

    TToB – Thermal Treatment of Bulks: Thermische Prozessbehandlung von Schüttgütern bis 1600°C

    TK – Technische Keramik: Entwicklung und Herstellung individueller Brennhilfsmittel

    PLOPP – Verschlüsse: Produktion der nachhaltigen und hygienisch einzigartigen Flaschenverschlüsse aus schlagfestem Porzellan

    AM – Additive Manufacturing: Keramischer 3D-Druck, Aufbereitung von Pulvern und Pasten, Fertigung von Kleinserien

    PORZELLAN – Geschirr: Kaffeetassen und hochwertiges Geschirrporzellan werden zum Werbebotschafter, dank Individualisierung oder Logoaufdruck

    Absolute Kundenorientierung, sowie schnelles und flexibles Handeln, um Ihnen ein optimales Produkt nach ihren Bedürfnissen zu bieten, stehen im Zentrum des Handelns bei Rösler CeramInno.

Forschung und Entwicklung

Kompetenz in technischer Keramik und Porzellan

Die Firmen Rösler CeramInno und das Fraunhofer-Institut für Keramisch Technologien und Systeme (IKTS) arbeiten daran, Brennhilfsmittel aus Recyclingmaterial herzustellen. Die dafür benötigten Rohstoffe werden durch die SPITZER-Rohstoffhandelsgesellschaft mbH aufbereitet und entsprechend zur Verfügung gestellt.

Das Entwickeln von Brennhilfsmitteln, die energiesparend und kostengünstig gefertigt werden, aber dennoch höchsten Temperaturwechseln standhalten – dieses Ziel verfolgen die drei Partner des Verbundprojektes „SiAluPor – Hochtemperaturkeramik aus recyceltem Siliciumcarbid sowie Aluminiumoxid für poröse Brennhilfsmittel mit höchster Temperaturwechselbeständigkeit“. Das Konsortium, bestehend aus den beiden Firmen Rösler CeramInno GmbH (Schauberg), Spitzer Rohstoffhandelsgesellschaft mbH (Selb) und dem Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS, Dresden), befasst sich in diesem Projekt intensiv mit der Aufbereitung und Verwendung recycelter Siliciumcarbid- (SiC) und Aluminiumoxid- (Al2O3) Sekundärrohstoffpulver.

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Unterstützt wird dieses Projekt, das im Februar 2019 gestartet ist und bis Mitte 2021 abgeschlossen sein soll, im Rahmen der Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Ressourceneffizienz und Klimaschutz, Themenfeld Rohstoffeffizienz“ ‑ eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Stärkung des Innovationspotenzials kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung. Der Projektträger Jülich mit Sitz in Berlin übernimmt für die Unternehmen vor und während der gesamten Projektlaufzeit die umfassende Beratung hinsichtlich administrativer, technischer und betriebswirtschaftlicher Fragestellungen.

Zum Hintergrund

Keramikprodukte werden bei hohen Temperaturen gebrannt und erhalten so ihre charakteristischen Eigenschaften. Sogenannte Brennhilfsmittel helfen dabei die Rohlinge in einem Brennofen so anzuordnen und zu stabilisieren, dass sie sich nicht verformen oder miteinander verkleben. Allerdings unterliegen die Brennhilfsmittel je nach Brenngut und –temperatur einem mehr oder weniger starken Verschleiß und müssen regelmäßig ersetzt werden.

Die Bereitstellung von Rohstoffen hoher Reinheit zur Herstellung solcher Brennhilfsmittel erfordert zumeist den Einsatz aufwändiger und oft energieintensiver Aufbereitungstechnik und ist zudem häufig mit einer Vielzahl umweltrelevanter Aspekte, wie Abwasser und Schadstoffemission verbunden. Gleichzeitig nimmt die Verfügbarkeit der Ausgangsmaterialien ab. Daher ist das Recycling industrieller Reststoffe von wachsender Bedeutung für eine nachhaltige Nutzung der verfügbaren Ressourcen.

Werkstoffe eignen sich zur Wiederverwertung

Der Werkstoff Siliciumcarbid (SiC) eignet sich durch seine hervorragende thermische Beständigkeit, hohe mechanische Belastbarkeit und eine gute Wärmeleitfähigkeit besonders gut für die Herstellung von Brennhilfsmitteln in der keramischen Industrie. Ofenaufbauten aus Platten, Stützen und Balken werden dabei ebenso aus SiC gefertigt, wie Strahlrohre für industrielle Brenner.

Auch Aluminiumoxid (Al2O3) findet als Brennhilfsmittel Verwendung. Die hohe chemische Stabilität und insbesondere die hohe elektrische Durchschlagsfestigkeit sind der Grund für den Einsatz des Materials in vielen Bereichen von der chemischen Industrie bis hin zur Zündkerze für Ottomotoren.

Von diesen beiden Werkstoffen fallen jährlich große Mengen von Rest- und Abfallstoffen an, beispielsweise durch verschlissene Brennhilfsmittel oder Produktionsbruch. Die Wiederverwertung durch Verarbeitung zu neuen keramischen Produkten ist daher aus ökologischer und ökonomischer Sicht erstrebenswert. Allerdings sind bisher nur wenige geeignete technologische Lösungen verfügbar.

Eine Solche erarbeiten nun die drei Partner in ihrem Projekt. Dazu werden die keramischen Reststoffe aus verschlissenen Brennhilfsmitteln und Produktionsbruch systematisch erfasst, getrennt, aufbereitet und durch Brechen und Mahlen zu fraktionierten keramischen Sekundärrohstoffpulvern verarbeitet (Teilprojekt der Firma Spitzer Rohstoffhandelsgesellschaft). Und diese wiederum werden, je nach Material und Anwendungsziel, über die Fertigungsverfahren Druckschlickerguss und Vibrationspressen weiter zu Brennhilfsmitteln verarbeitet (Teilprojekt der Firma Rösler CeramInno). Die wissenschaftliche Begleitung in diesem Projekt übernimmt das Fraunhofer IKTS Dresden. Diverse Laborversuche und wissenschaftliche Untersuchungen sollen während der gesamten Projektlaufzeit die Eignung der so erzeugten Recyclingbrennhilfsmittel durch umfassende Werkstoffcharakterisierung und Anwendungstests nachweisen (Teilprojekt IKTS).

Große Bedeutung in wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht

Die Aufbereitung und Wiederverwertung der hochpreisigen und energieintensiven Rohstoffe in Produkten mit hohem Eigenschaftsniveau stellt ein reales Recycling dar und ist aus wirtschaftlicher und ökologischer Sicht von höchster Bedeutung.

Die im Rahmen der intensiven Zusammenarbeit der Projektpartner zu entwickelnden recycelten Keramikprodukte aus SiC und Al2O3 sollen dabei eine Ergänzung zu kommerziell erhältlichen Brennhilfsmitteln darstellen, deren hohes Eigenschaftsniveau nur durch die reinen Ausgangstoffe erreicht werden kann. Für Spezialanwendungen mit geringeren Anforderungen, insbesondere in Bezug auf die mechanischen Eigenschaften, könnten derartige recycelte Produkte allerdings eine nützliche Erweiterung darstellen.

Weiterführende Links

  • BMBF – Bundesministerium für Bildung und Forschung

  • Projektträger Jülich

  • Internetseite zur Fördermaßnahme

Porzellan ist langlebig

NACHHALTIGKEIT

Zur Herstellung unserer Produkte verwenden wir, wenn möglich, keramische Recyclingrohstoffe und aufgemahlene Porzellanscherben. Generell handelt es sich bei keramischen Produkten aufgrund ihrer Langlebigkeit um nachhaltige Produkte.

So kann man mit den Flaschenverschlüssen aus Porzellan beispielsweise bis zu 50 mal ploppen, weil sie immer wieder gereinigt werden und an den Flaschen verbleiben können.

Porzellan leben, (er)leben – wir veredeln das weiße Gold – und noch viel mehr!

  • im Team

  • für Markenartikelhersteller

  • an einem idyllischen Standort im Frankenwald

Porzellan…

bedeutet bei uns nicht das traditionelle Service – unsere fünf Geschäftsfelder versprechen Spannung, Abwechslung und viele unterschiedliche Aufgabenbereiche:

Eine interessante Produktpalette – aber auch ein interessanter Arbeitgeber?

Rösler CeramInno bietet als mittelständisches Unternehmen regelmäßige Weiterqualifizierungsmaßnahmen teilweise als Inhouse Schulungen direkt an den Aggregaten. Schnelle Entwicklungsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Hierarchieebenen. Ein teamorientiertes, gut strukturiertes, gemeinschaftliches Arbeitsumfeld. Leistungsgerechte Entlohnung. Finanzielle/soziale Unterstützungsprogramme für alle Mitarbeiter.

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir:

  • Betriebselektriker (m/w)

Rösler CeramInno freut sich Sie in unserem Team begrüßen zu dürfen.

Ihr Ansprechpartner

Rösler CeramInno GmbH

Langenauer Straße 2, 96355 Tettau / Schauberg
Phone: +49 9269 78-121
Email: info@roesler-ceraminno.de
Web: www.roesler-ceraminno.de.

Beruflich Durchstarten:

Karriere bei Rösler CeramInno

Rösler CeramInno steht für Innovation und Erfahrung gleichermaßen.
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